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Sie kommt über die deutsche Sprache mit ihren wundersamen
Bildern und Vergleichen wie der Neuschnee in heiliger Nacht. Ihre Freude an
Spiel und Verwandlung ist hemmungslos, ihre Verse sind reine Geschenke. Sie
denkt fromm und dichtet frei wie eine Surrealistin, radikal und schön. (Peter
Zwey)
Märchen, durch die Ratio
gezeugt, und Vernunft, durch Mythos und Märchen gebrochen. (Martin A. Hainz,
Spiegelungen)
Gewiß, etwas Märchenhaftes eignet diesen Gedichten, aber man
sollte sich nicht täuschen lassen: sie sind alles andere als naiv. Diese Verse,
die sich aus uralten Quellen speisen, sind so träumerisch wie zärtlich und
fordernd; und sie wissen um die Brüchigkeit unserer Wünsche und unserer Welt:
„Ausgedient hat mir mein sanfter Hund./Über die Dächer und Wolken muß er
gegangen sein.//Nur ein warmes Kissen auf dem Boden,/das bald kalt wird. Das ist
alles, was bleibt." (Aus: Sprache im technischen Zeitalter Nr. 170)
Ihre Sprache ist sanft, voll zarter Romantik, sie umgarnt
und verführt ihren Leser mit filigranen Wortnetzen. Und doch pulsiert da ein
melancholisch-sehnsüchtiges, oftmals wild begehrendes Herz, das sich nach Liebe
verzehrt, in ihr auf- und vergeht. Hat man sich einmal auf Marjana Gaponenko
eingelassen, lässt sie einen nicht mehr los. Sie macht süchtig. (Literaturcafé,
Bayreuth)
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