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Die Zeit
Die Zeit trägt uns wie Welpen zärtlich im Maul
oder vielleicht in ihrem Atem bloß. Wir wissen nichts,
geführt an uns vorbei, an jedem Wort,
das greifbar wird, vorüber.
Sag: „Dunkelheit“ und etwas wie ein Funke
fällt dir aus dem Mund. Sag Worte die dir leicht
erscheinen: Blume, Nebel, Kuß und siehe,
wie sie zu Steinen werden.
Unklar, woraus wir selbst geknetet sind.
Durchsichtig nach dem Ebenbild der Zeit
werden Körper und Gesichter.
Sie pflückte uns, sie stahl aus Spaß,
was ihr gehört,
und trug uns fort,
Geliebter.
Copyright © by Marjana Gaponenko |